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Wie können sich Eltern den praktischen Ablauf vorstellen? Damit   der   Kinderbeistand   eine   Arbeitsbeziehung   aufbauen   kann,   finden   die   Treffen mit   dem   Kinderbeistand   und   dem   Kind   einmal   in   der   Woche    statt   und   dauern   eine Stunde .   Für   Geschwister   wird   eine   individuelle   Lösung   getroffen.   In   der   Regel kommen   dann   die   Kinder   einmal   in   der   Woche   jeweils   getrennt   zum   Kinderbeistand. Es   ist   aber   auch   möglich   für   Geschwisterkinder   mehrere   Kinderbeistände   namhaft zu machen. Theoretisch   können   jeweils   abwechselnd   die   Mutter   oder   der   Vater   das   Kind   zum Kinderbeistand   bringen.   Diese   mögliche   Regelung   ist   abhängig   davon,   wer   die Obsorge   hat.   Im   Rahmen   des   Informationsgesprächs   wird   der   administrative Ablauf genau mit den Eltern besprochen. In    den    ersten    zwei    bis    vier    Monaten    kommt    das    Kind    regelmäßig    zum Kinderbeistand.   Dann   folgt   eine   Tagsatzung   und   der   Kinderbeistand   berichtet   dem   Gericht   in   dieser   Verhandlung,   ob   und   was ein   Kind   mitteilen   möchte.   Wenn   nach   dieser   Verhandlung   das   Verfahren   beendet   werden   kann,   endet   auch   die   Arbeit   des Kinderbeistands. Wenn das Verfahren fortgeführt wird, bleibt der Kinderbeistand mit dem Kind in regelmäßigem Kontakt.
Was kostet der Kinderbeistand? In   den   ersten   sechs   Monaten   müssen   die   Eltern   nach   der   Bestellung   eines   Kinderbeistands   nichts   bezahlen.      Für   alle   weiteren begonnen   12   Monate   Verfahrensdauer   fällt   die   Gebühr   von   derzeit   Euro   276,--   je   Partei    an   (aktuell   seit   Aug.   2015).   Sie erhalten   dann   vom   Bezirksgericht   einen   Zahlschein.   Es   besteht   auch   die   Möglichkeit   einen Antrag   auf   Verfahrenshilfe    zu   stellen. Direkt an den Kinderbeistand müssen Eltern nichts bezahlen.
Wie lange ist die Tätigkeit des Kinderbeistands? Ein    Kinderbeistand    ist    so    lange    tätig,    so    lange    das Pflegschaftsverfahren   andauert.   Es   gibt   immer   wieder   Fälle, bei   denen   der   Kinderbeistand   1   bis   2   Jahre   mit   den   Kindern arbeitet.   Das   Verfahren   ist   erst   dann   beendet,   wenn   sich   die Eltern    geeinigt    haben    (also    die    Eltern    schließen    einen Vergleich)    oder    das    Gericht    einen    Beschluss    über    die jeweiligen   Anträge   der   Eltern   gefasst   hat   und   es   zu   keinen Rekursverfahren   mehr   kommt.   Wenn   dann   ein   Beschluss rechtkräftig   ist,   verabschiedet   sich   der   Kinderbeistand   in   der letzten Stunde vom Kind.
Der Ablauf beim Kinderbeistand
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Praxisgemeinschaft für Erziehungsberatung
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